{"id":59,"date":"2014-08-04T16:10:42","date_gmt":"2014-08-04T14:10:42","guid":{"rendered":"http:\/\/schlagzeughaus.ch\/wordpress\/?page_id=59"},"modified":"2014-08-04T16:19:58","modified_gmt":"2014-08-04T14:19:58","slug":"glockenspiel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/?page_id=59","title":{"rendered":"Glockenspiel"},"content":{"rendered":"<p style=\"color: #000000;\">Bereits im 9. Jahrhundert ist die Herstellung von Glockenspielen durch abendl\u00e4ndische M\u00f6nche nachweisbar. Es waren urspr\u00fcnglich halbkugelige oder auch birnenf\u00f6rmige Gl\u00f6ckchen aus einer Kupfer-Zinn Legierung, die mit kleinen H\u00e4mmerchen angeschlagen wurden. Im 14. Jahrhundert teilte sich das Glockenspiel in zwei Arten: die gr\u00f6ssere Form wurde auf Kirch- und Rathaust\u00fcrme untergebracht, die kleinere fand Eingang in die Hausmusik und wurde bereits Anfang des 17. Jahrhunderts, mit einer Klaviatur versehen, zu einem beliebten Instrument bei Hofe, und in dieser Form schon bald in das Orchester aufgenommen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die unhandlichen und auch kostspieligen Gl\u00f6ckchen durch Stahlst\u00e4be bzw. -platten ersetzt. Dieses Klaviaturglockenspiel war n\u00f6tig, um die Akkords\u00e4tze realisieren zu k\u00f6nnen. Zur gleichen Zeit aber wurde auch ein entsprechendes, manuell mit Schl\u00e4geln zu spielendes Stahlplattenspiel entwickelt, das wegen seiner klanglichen und dynamischen Vorteile schon bald von den Komponisten bevorzugt wurde.<\/p>\n<p style=\"color: #000000;\">Quelle: Handbuch der Musikinstrumentenkunde von Erich Valentin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im 9. Jahrhundert ist die Herstellung von Glockenspielen durch abendl\u00e4ndische M\u00f6nche nachweisbar. Es waren urspr\u00fcnglich halbkugelige oder auch birnenf\u00f6rmige Gl\u00f6ckchen aus einer Kupfer-Zinn Legierung, die mit kleinen H\u00e4mmerchen angeschlagen wurden. Im 14. Jahrhundert teilte sich das Glockenspiel in zwei Arten: die gr\u00f6ssere Form wurde auf Kirch- und Rathaust\u00fcrme untergebracht, die kleinere fand Eingang in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":73,"menu_order":40,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-59","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/59","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/59\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60,"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/59\/revisions\/60"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/73"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schlagzeughaus.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}